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Effektive Lerntipps

Keine Frage: Fürs Lernen brauchst Du Zeit. Dass das für Dich in Deinem Pflegealltag besonders schwierig ist, ist uns bewusst. Daher wollen wir Dir hier einige Tipps geben, wie Du möglichst zeiteffektiv lernen kannst!

Neuen Lernstoff zu verstehen, zu behalten und richtig anzuwenden, geht nicht von heute auf morgen.

Hier wollen wir Dir einige Tipps beim Lernen geben.

Aufmerksamkeit im Unterricht

Eigentlich logisch und einfach umsetzbar:

Alles, was ich im Unterricht gehört, verstanden und geübt habe, muss ich zu Hause nicht mehr nacharbeiten. Damit verkürzt sich auch die Vorbereitungszeit für die nächste Schulaufgabe. Also Augen und Ohren auf während des Schulunterrichts und Fragen stellen, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Lange Texte schnell erfassen

Als Schülerin oder Schüler muss man sich häufig mit längeren Texten auseinandersetzen: Zum Beispiel für ein Referat, für eine Inhaltsangabe oder Ähnliches. Dazu gibt es einige Tricks, wie Du in längeren Texten schnell zu den wichtigsten Informationen gelangst:

Selektives Lesen

Dabei überfliegst Du einen langen Text sehr rasch, ohne ihn Wort für Wort zu lesen. Vielmehr suchst Du den Text schnell nach wichtigen Stichworten ab - man „scannt“ ihn quasi mit den Augen. Die wichtigsten Stichworte kannst Du Dir aufschreiben. So bekommst Du einen ersten Eindruck, worum es in dem Text geht.

Unterstreichen und Hervorheben

Die wichtigsten Stichwörter des Textes unterstreicht man oder hebt sie mit einem Leuchtstift hervor. So bekommt der Text eine ganz persönliche Struktur und erscheint nicht mehr so lang.

Herauspicken und zusammenfassen

Lange Texte sind nicht zum Auswendiglernen da, sondern um mit ihnen zu arbeiten. Daher empfiehlt es sich, die wichtigsten Aussagen des Textes herauszuschreiben. Am besten ist dabei, wenn Du die zusammengefassten Aussagen mit eigenen Worten formulierst und zusammenfasst. Je nach Vorliebe oder der weiteren Verwendung des Textes fasst Du die Kernaussagen zum Lernen auf einem Blatt Papier zusammen. Oder aber Du notierst sie auf Karteikarten, mit denen Du später gut lernen kannst.
Der Vorteil: Man kürzt also den langen Text aufs Wesentliche zusammen. Durch die eigenen Zusammenfassungen hast Du Dich bereits intensiv mit dem Inhalt auseinandergesetzt und einen wichtigen Lernschritt absolviert.

Leerzeiten für das Lernen nutzen

Wie oft steht man an der Haltestelle und wartet auf den Bus oder die U-Bahn? Oder Du sitzt bei der Ärztin und wartest, bis Du drankommst? Solche Zeiten kannst Du hervorragend nutzen, um Vokabeln zu lernen oder den Biologiestoff zu wiederholen.

Voraussetzung dafür ist aber natürlich, dass Du Deinen Lernstoff dabei hast. Dafür eignen sich Karteikarten in kleinem Format. Auf die Vorderseite kommt die Vokabel oder der Fachbegriff. Auf die Rückseite die Übersetzung oder Erklärung. Auch dabei gilt: Das Erstellen der Karteikarten ist keine überflüssige Arbeit, sondern ein wichtiger Lernschritt.

Einfacher und oft auch unterhaltsamer geht es mit einer Lern-App auf dem Smartphone:

Es gibt zahlreiche Apps zu den unterschiedlichsten Lerninhalten, die man sich herunterladen kann. Achte bitte darauf, bevor Du die Apps auf Dein Gerät lädst, dass diese auch wirklich kostenlos zur Verfügung stehen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, frage einen Erwachsenen.

Konzentriert lernen

Zwei Stunden am Schreibtisch zu sitzen, ist noch kein Lernen. Wer sich exakt auf das konzentriert, was er gerade tut, z.B. Hausaufgaben machen oder Lernen, ist schneller fertig als derjenige, der zwischendurch ständig aufs Handy schaut, Musik hört und vor sich hin träumt. Wenn Du mit Deinen schulischen Aufgaben schnell fertig sein möchtest, vereinbarst Du am besten eine feste Zeitvorgabe mit Dir selbst: „Jetzt löse ich eine halbe Stunde die Mathe-Aufgaben, danach schreibe ich eine halbe Stunde an meinem Deutsch-Aufsatz und zum Abschluss lerne ich noch 15 Minuten Latein-Vokabeln“. In der vereinbarten Zeit sollst Du dann auch konzentriert und ohne Ablenkung arbeiten. Funktioniert das gut, kannst Du Dir ruhig als Belohnung eine kurze Verschnaufpause zwischen den einzelnen Arbeitspaketen gönnen.

Bildhaft lernen

Manche Menschen lernen leichter und damit schneller mit bildhaftem Material und Visualisierungen. Das heißt, sie können Lerninhalte in Form von Bildern oder Grafiken viel leichter behalten, anstatt als Text. Vielleicht geht es Dir ja ähnlich damit, dann bietet sich z.B. die so genannte Methode Mindmap an: Auf ein großes Blatt Papier wird ein Thema bildlich und in einer logischen Struktur aufgezeichnet. Pfeile, Verbindungslinien und Stichworte stellen den Lernstoff übersichtlich dar.

Eine andere Möglichkeit ist das Lernposter. Auch dabei werden die zu lernenden Inhalte in einer möglichst knappen Form auf ein Plakat geschrieben. Egal ob Vokabeln, Grammatikregeln, bestimmte Rechenwege usw. Wichtig dabei: Die Inhalte des Lernposters werden zusammengefasst und möglichst groß auf ein Plakat geschrieben. Bilder, Hervorhebungen, Symbole usw. können nun die Inhalte veranschaulichen. Das Lernposter kommt an einen Ort, wo Du es häufig siehst: Über den Schreibtisch oder an die Zimmertür. So kannst Du Dir quasi ganz nebenbei Inhalte einprägen. Du musst allerdings schon auch drauf schauen.

Wir wünschen Dir toi toi toi für Deine kommenden Prüfungen und Schularbeiten!

Gerne helfen wir dir auch persönlich weiter!

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