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Fieber

So erkennst Du Fieber

Am leichtesten erkennst Du Fieber, indem Du die Körpertemperatur des Betroffenen mit einem Fieberthermometer misst.

Hinweise auf Fieber können sein, dass sich der Betroffene matt, krank und abgeschlagen fühlt. Er hat Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal ist ihm auch kalt und er zittert am ganzen Körper (Schüttelfrost). Oftmals sind Leute, die Fieber haben sehr müde und schläfrig, manche sind auch unruhig und verwirrt. Es kann auch sein, dass sie laute Geräusche und Licht nicht mögen. Der Puls und auch die Atmung werden schneller. Die Haut kann kalt und trocken, aber auch heiß und ganz rot sein. Wenn das Fieber wieder sinkt, schwitzt man oft ganz stark.

Das Fieber verläuft in drei Phasen:

Dem Fieberanstieg, der Fieberhöhe und dem Fieberabfall. Mehr über Fieber erfährst Du hier

So kannst Du bei Fieber helfen.

Hat Dein Familienmitglied Fieber, braucht es vor allem eins: viel Ruhe.

Frage Dein Familienmitglied, ob Du die Vorhänge schließen sollst, damit es im Zimmer nicht so hell ist.

Durch kühle Wadenwickel kannst Du versuchen, das Fieber zu senken. Dazu nimmst Du zwei kleine Handtücher, machst sie mit lauwarmen (!) Wasser feucht und wickelst sie jeweils um eine Wade. Lege noch ein großes Handtuch unter die Füße, damit das Bett nicht nass wird. (ACHTUNG: Überprüfe vorher, ob die Person heiße Beine hat. Wenn nicht, also wenn die Beine kalt sind, darfst Du keine Wadenwickel machen!)

Erneuere die Wadenwickel, sobald die Wickel warm sind (ungefähr nach zehn Minuten). Mache etwa drei bis fünfmal hintereinander frische Wadenwickel. Gönne Deinem Familienmitglied anschließend eine Pause. Am besten fragst Du einfach, was für sie oder ihn angenehm ist.

Es gibt auch Medikamente, die das Fieber senken. Diese verschreibt ein Arzt. Er erklärt Euch dann auch, wann und wie die Medikamente genommen werden müssen.