Behandlungspflege

Die so genannte Behandlungspflege ist nicht zu verwechseln mit der normalen Pflege. Die Behandlungspflege umfasst ausschließlich medizinische Leistungen, die von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden. Das kann bei Euch zu Hause sein (durch eine Sozialstation) oder auch in einer teilstationären oder stationären Einrichtung. Basis dafür sind stets ärztliche Verordnungen.

Unter diese Tätigkeiten fallen beispielsweise:

 

  • Versorgung von offenen Wunden

  • Verbandswechsel

  • Medikamentengabe (auch Spritzen und Infusionen)

  • Blutdruck-Messung

  • Blutzucker-Messung

  • Dekubitus-Behandlung

Versicherte ab dem 18. Lebensjahr zahlen einen Eigenanteil von 10% der Kosten pro Tag für höchstens 28 Tage im Kalenderjahr sowie höchstens 10 Euro pro Verordnung. Die Zuzahlung entfällt bei einer Schwangerschaft, bei der Geburt eines Kindes, bei niedrigem Einkommen (Befreiungsantrag stellen!) oder auch bei chronisch Kranken. Die Erbringer dieser Leistungen rechnen direkt mit der Krankenkasse ab.

Im Bedarfsfall können neben der Behandlungspflege auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten durch den Hausarzt verordnet werden. Dafür muss man nicht unbedingt dauerhaft pflegebedürftig sein und nicht unbedingt Leistungen der Pflegeversicherung beantragen. In der Regel kennt sich der Hausarzt am besten aus, was er für Euch tun kann. Sprich ihn einfach darauf an, wenn Ihr Hilfe benötigt!

Ansonsten ruft uns an unter 0800 - 78 73 74 2 (kostenlos, Di + Do, 15-17 Uhr)