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Ernährung

Warum müssen wir eigentlich essen und trinken?

Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit hängen sehr stark von dem ab, was und wie viel wir essen. Falsche Ernährung kann verschiedenste Krankheiten auslösen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder Diabetes.

Durch Lebensmittel wird der Körper mit verschiedenen Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt. All das braucht der Körper, um optimal zu funktionieren. Je nach Alter, Gewicht, Größe, Aktivität und beruflicher Tätigkeit braucht jeder Mensch eine gewisse Menge an verschiedenen Nahrungsbestandteilen. Isst man nicht genug, oder zu wenig von bestimmten Nahrungsbestandteilen, dann kommt es zur so genannten Mangelernährung.

Ernährung

Die Basis der in der „Pyramide“ empfohlenen Ernährung bilden kalorienarme Getränke, wie Wasser oder ungesüßter Tee (unterste Stufe in der Grafik), Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte (2. Stufe von unten) sowie Getreideprodukte (3. Stufe von unten).

Immer wieder sollen auch Vollkornprodukte gegessen werden. Vollkornprodukte halten gemeinsam mit Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten die Verdauung in Schwung und schützen den Darm.

Auch „Gipfelgenüsse“ kann man sich ohne schlechtes Gewissen hin und wieder gönnen.

Täglich drei Milchprodukte ergänzen den Speiseplan optimal. Am besten sind hier zwei Portionen „weiß“ (Joghurt, Buttermilch, Sauermilch, Quark, Frischkäse etc.) und eine Portion „gelb“ (Käse).

Fisch sollte idealerweise zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen. Fleisch ODER Wurstwaren dafür nicht öfters als dreimal die Woche. Drei Eier pro Woche sind in Ordnung.

Mit Fett geht man am besten sparsam um. Wichtig ist hier Qualität und Abwechslung – hochwertige Pflanzenöle, Nüsse oder Oliven sind „gutes Fett“.

Den Gipfel der Pyramide bilden Süßigkeiten, fette und salzige Snacks, Limonaden, gebackenes oder fettes Fast Food.*

*Quelle: http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Empfehlungen/die_oesterreichische_ernaherungspyramide


WICHTIG!

Je nach Krankheitsbild des Familienmitglieds muss aber auch diese allgemeine Ernährungsempfehlung angepasst werden. Frage hierzu am besten den behandelnden Arzt. Dies gilt besonders z.B. bei Familienmitgliedern, die an Diabetes („Zuckererkrankung“) leiden.