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FSME / Frühsommer-Meningoenzephalitis

Andere Bezeichnungen:

Zeckenkrankheit

Definition - Was ist das?

Meningoenzephalitis ist der Fachbegriff für eine Entzündung der Hirnhäute. Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt es durch einen Zeckenbiss zur Übertragung von dem FSME-Virus in das Blut. Von dort aus kann er sich weiter ausbreiten und nach zirka ein bis zwei Wochen das Gehirn und die dortigen Hirnhäute entzünden.

Wie bekommt man das?

Die Symptome der FSME können einer Grippe ähnlich sein : z.B. Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Nackensteifigkeit. Die Erkrankung kann aber auch zu bleibenden Dauerschäden wie Lähmungen führen oder sogar tödlich enden.

Auch bei einem leichteren Krankheitsverlauf kann es zu einer Persönlichkeitsveränderung kommen!

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Wichtig ist: Möglichst nach jedem Aufenthalt im Freien (insbesondere auf Wiesen und im Wald) den ganzen Körper besonders gründlich nach Zecken absuchen und diese entfernen. Da FSME gleich zu Beginn des Bisses übertragen wird, schützt das Entfernen von Zecken nicht vor FSME.

Durch Zeckenbisse kann man allerdings auch Borreliose (eine Infektionskrankheit) bekommen. Da Borreliose nicht zu Beginn des Bisses übertragen wird, solltest Du Zecken immer entfernen.

Beim Entfernen der Zecke musst Du darauf achten, dass der Kopf der Zecke nicht zerquetscht wird. In der Apotheke bekommst Du Zecken-Zangen oder Zecken-Karten, die das Rausziehen erleichtern. Desinfiziere die Bissstelle anschließend gründlich.

Am besten malst Du nach dem Entfernen der Zecke einen Kreis mit wasserfestem Stift um die Bissstelle. Dann kannst Du nach ein paar Tagen gut sehen, ob die Bissstelle größer oder rot geworden ist.

  • Gegen FSME soll man sich auch impfen lassen - eine Impfung ist der einzige Schutz gegen diese Krankheit

  • Bist Du viel draußen in der Natur unterwegs, hilft es, sich eine lange Hose und geschlossene Schuhe anzuziehen!