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Meningokokken-Sepsis

Andere Bezeichnungen:

Blutvergiftung (durch Meningokokken)

Definition - Was ist das?

Eine Sepsis ist eine Blutvergiftung. Diese tritt manchmal auch gemeinsam mit einer Hirnhautentzündung auf, die durch Meningokokken (das sind Bakterien) ausgelöst wird. Daher spricht man auch von Meningokokken-Sepsis. Mehr Informationen dazu findest Du unter Hirnhautentzündung (Meningitis).

Bei einer Blutvergiftung werden die Blutgefäße geschädigt und so kann Blut durchsickern. Dadurch wird ein Hautausschlag verursacht, der sich in Form von Blutpunkten (Petechien genannt), Blutblasen oder kleinen stecknadelkopfgroßen roten, braunen oder violetten Flecken äußert.

Wie bekommt man das?

Die meisten Menschen tragen Meningokokken über kürzere oder längere Zeiträume im Rachen mit sich ohne zu erkranken. Manchmal können diese Bakterien das eigene Immunsystem (also die eigenen Abwehrkräfte) überwinden und in das Blut gelangen. So lösen sie die Meningitis oder die Meningokokken-Sepsis aus.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Da die Krankheit zu schweren Schäden oder zum Tod führen kann, ist es wichtig, gleich zum Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen, wenn man solche Anzeichen bemerkt.
Die Anzeichen für eine Meningokokken-Sepsis sind:

  • hohes Fieber

  • Grippesymptome

  • Kopfschmerzen

  • Verwirrtheit

  • stecknadelförmige oder ausgedehnte Hautblutungen

In den meisten Fällen kann die Meningokokken-Sepsis mit Antibiotika vollständig geheilt werden. Gegen Meningokkoken gibt es eine Impfung. Diese ist allerdings nicht gegen alle Meningokokkenarten wirksam.