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Mumps

Andere Bezeichnungen:

Definition - Was ist das?

Mumps ist eine ansteckende Erkrankung, die durch einen Virus verursacht wird. Meistens bekommt man Mumps als Kind. Bei Mumps schwillt die Ohrspeicheldrüse an. Diese Schwellung kann auch wehtun. Meist schmerzt zuerst nur ein Ohr. Nach ein bis zwei Tagen kann dann auch das andere Ohr anschwellen und wehtun.

Mumps beginnt meist mit Müdigkeit, Fieber und Kopfschmerzen. Der Bereich unter und vor den Ohren schwillt an.Vor allem beim Kauen hat man Schmerzen. Eine Folge von Mumps kann eine Hirnhautentzündung sein. Mumps kann auch zu Taubheit führen. Bei Männern kann die Krankheit eine Hodenentzündung und im schlimmsten Fall die Unfruchtbarkeit (das heißt, dass jemand keine Kinder mehr zeugen kann) verursachen.

Gegen Mumps kann man sich impfen lassen. Das sollte man auch machen, da die Folgeerkrankungen (wie die Hirnhautentzündung) sehr gefährlich für den Körper sind.

Wie bekommt man das?

Mumps wird durch Viren übertragen. Diese befinden sich im Speichel des Erkrankten und werden beim Husten, Niesen oder Sprechen verbreitet. Man nennt das Tröpfcheninfektion.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Treten die oben genannten Krankheitsanzeichen auf, sollte man unbedingt zum Hausarzt gehen, auch wenn es in den meisten Fällen ausreicht, sich auszuruhen und zu schonen. Gegen Fieber und Kopfschmerzen können fiebersenkende Mittel genommen werden.

Wichtig ist, ausreichend zu trinken und zu essen. Weiche oder breiige Nahrungsmittel erleichtern das Kauen und Schlucken. Kaugummi kauen kann das Druckgefühl in den Ohren lindern.