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Pertussis

Andere Bezeichnungen:

Keuchhusten

Definition - Was ist das?

Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung der Atemwege. Keuchhusten ist sehr ansteckend. Die Bakterien werden von Erkrankten beim Niesen, Husten und Sprechen übertragen.

Vor allem für Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahre stellt Keuchhusten eine ernstzunehmende Erkrankung dar. Es kann zu lebensgefährlichen Atempausen und Erstickungsanfällen kommen. Diese können so schlimm sein, dass das Baby oder Kleinkind im Krankenhaus überwacht werden muss.

Wie bekommt man das?

Die Bakterien werden vom Erkrankten beim Niesen, Husten und Sprechen übertragen. Man sollte daher bei jedem Verdacht und besonders bei Babys und Kleinkindern so bald wie möglich zum Kinderarzt gehen. Wegen der Gefahr der Atemaussetzer werden Babys und Kleinkinder dann auch oft im Krankenhaus aufgenommen und dort überwacht.

Die Erkrankung beginnt wie eine normale Erkältung. Doch dann bekommt man heftige, trockene Hustenanfälle mit dem typischen Keuchen.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Keuchhusten ist eine sehr langwierige Angelegenheit. Die Hustenanfälle dauern in der Regel über 6 Wochen an und treten am häufigsten in der Nacht auf. Oft ist der Husten so stark, dass es bis zum Erbrechen kommen kann. Während eines Hustenanfalles ist es wichtig, Ruhe zu bewahren um die Atemnot nicht noch weiter zu verschlimmern. Vor allem kleine Kinder sind danach schnell erschöpft und schlafen viel. Deshalb ist es wichtig, genügend zu essen und zu trinken (wegen des Brechreizes jedoch in kleineren Mengen über den Tag verteilt).

Obwohl man nach einer durchgemachten Erkrankung eine bessere Immunität besitzt, kann man im Laufe eines Lebens mehrmals an Keuchhusten erkranken. Bei einem Erwachsenen ist Keuchhusten keine so schlimme Angelegenheit, man hat oft nur einen trockenen Husten.