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Reisekrankheit

Andere Bezeichnungen:

Definition - Was ist das?

Von der Reisekrankheit spricht man, wenn man beim Reisen an Übelkeit und Erbrechen leidet. Sie tritt am häufigsten bei Schiffsreisen auf. Die Reisekrankheit kann man aber auch beim Autofahren oder Fliegen bekommen.

Wie bekommt man das?

Reisekrankheit zeigt sich dann, wenn der Gleichgewichtssinn irritiert ist. Es tritt ein Konflikt zwischen verschiedenen Sinneseindrücken auf. Im Inneren eines Schiffes zum Beispiel wird über das Auge die Information weitergegeben, dass man sich in einem ruhigen, geschlossenen Raum befindet. Der Gleichgewichtssinn im Ohr nimmt jedoch das Schwanken und Schaukeln war. Das Gehirn kann die unterschiedlichen Reize und Informationen nicht verarbeiten.

Der Körper reagiert mit Schwindelgefühl, Übelkeit oder gar Erbrechen. Auch Müdigkeit, Schweißausbrüche oder Kopfschmerzen können auftreten.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Fährt jemand selber Auto, tritt die Reisekrankheit nicht auf. Nach ein paar Tagen auf Seegewöhnt sich der Körper an das Schaukeln und die Übelkeit verschwindet wieder. Lesen oder Fernsehen während der Fahrt ist eher schlecht, dies verschlimmert oft die Anzeichen.

Im Zug oder Bus sollte man sich in Fahrtrichtung setzten. Es hilft auch, immer auf einen Punkt in der Ferne zu schauen. Außerdem gibt es verschiedene Medikamente gegen die Reisekrankheit, etwa Tropfen, Dragees oder Kaugummis.