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Restless Legs Syndrom (RLS)

Andere Bezeichnungen:

Wittmaack-Ekbom-Syndrom

Definition - Was ist das?

Beim Restless-Legs-Syndrom handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, also eine Erkrankung des Nervensystems. Das Restless-Legs-Syndrom äußert sich in einem kribbelnden, brennenden, stechenden, klopfenden oder brodelnden Gefühl in den Beinen. Es tritt meist in den Abendstunden oder nachts auf. Durch Bewegung kann dieses Gefühl aufhören.

Wie bekommt man das?

Derzeit ist noch nicht vollkommen geklärt, wodurch das Restless-Legs-Syndrom entsteht. Man vermutet, dass Eisenmangel zu einer Störung im Gehirn führt, die diese Empfindungen auslöst. Es kann aber auch auftreten, wenn die Schilddrüse oder die Nieren nicht richtig funktionieren. Rauchen, Alkoholkonsum, Koffein und Schokolade sowie Bewegungsmangel können die Erkrankung fördern.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst Du helfen?

Wenn die Lebensqualität der Betroffenen nicht sehr stark eingeschränkt ist, werden meist keine Medikamente gegeben. Wenn die Beschwerden aber so stark sind, dass man nachts kaum schlafen kann, bekommt man vom Arzt Tabletten verordnet, die diese lindern.