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Rückenschmerzen

Andere Bezeichnungen:

Definition - Was ist das?

Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Als Rückenschmerzen bezeichnet man alle Schmerzen entlang der Wirbelsäule.

Wie bekommt man das?

Meist führen Fehlhaltungen und Verspannungen zu Rückenbeschwerden. Sie werden durch eine schlechte Körperhaltung, durch schweres Tragen, einseitige Belastungen oder durch Stress ausgelöst. Es ist auch möglich, dass sich einzelne Wirbel verschieben.

Auch Bandscheibenvorfälle (Bandscheibenprolaps) bringen starke Rückenschmerzen mit sich. Als Bandscheiben bezeichnet man das Knorpelgewebe zwischen den Wirbeln, das Stöße und Erschütterungen dämpft und für eine bewegliche Verbindung zwischen den Wirbeln sorgt. Bei einem Bandscheibenvorfall dringen Teile der Bandscheibe in den dahinter liegenden Wirbelkanal ein. Das ist der Bereich, in dem das Rückenmark (Nervenverbindungen) liegt.

Was kann passieren?

Rückenbeschwerden kann man vermeiden, indem man die Muskulatur stärkt. Man sollte auch darauf achten, dass man nicht zu lange eine schlechte Körperhaltung, etwa beim Arbeiten am PC, einnimmt. Vor dem Sport sollte man sich aufwärmen. Schwere Gegenstände sollte man immer aus der Hocke heraus hochheben.

Wenn Rückenschmerzen plötzlich auftreten oder man längere Zeit an Rückenschmerzen leidet, sollte man zum Arzt gehen. Er kann eine Physiotherapie verordnen. Dort lernt man, wie man richtig hebt, sich bewegt und mit welchen Turnübungen man die Muskulatur stärkt. Wenn jemand zu viel wiegt, kann dies auch Rückenschmerzen verursachen. Deshalb kann in diesem Fall schon Abnehmen helfen. Oft helfen auch Heilmethoden wie Massagen, Akupunktur oder Bäder.

Wenn Rückenschmerzen plötzlich auftreten, dann sollte man unbedingt zum Arzt gehen!