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Synkope

Andere Bezeichnungen:

Ohnmacht

Definition - Was ist das?

Ohnmacht, auch Synkope genannt, ist eine plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit. Das Gehirn wird kurzzeitig nicht ausreichend durchblutet und erhält daher nicht genügend Sauerstoff. Oftmals wird der betroffenen Person schwindelig und „schwarz vor Augen“, sie bekommt „weiche Knie“ und wird blass. Die Ohnmacht dauert meist nur kurz an und der Betroffene kommt schnell wieder zu sich, das heißt er kann wieder mit Dir reden.

Wie bekommt man das?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Mensch ohnmächtig wird. Es kann sein, dass das Herz es nicht schafft, genügend Blut ins Gehirn zu pumpen, weil man beispielsweise zu lange steht (Hitze) oder zu schnell vom Liegen aus aufsteht. Auch Stress, Aufregung und Schmerzen können eine Ohnmacht auslösen. Trotzdem sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache für die Ohnmacht festzustellen.

Was kann man dagegen tun? Wie kannst du helfen?

Wenn jemand aus deiner Familie plötzlich zusammenbricht, also ohnmächtig wird, dann sprich ihn erst mal laut und deutlich an (zum Beispiel: „Kannst Du mich hören?“). Dabei kannst Du ihn leicht an den Schultern schütteln. Anschließend überstreckst Du den Kopf und kontrollierst zirka 10 Sekunden lang seine Atmung (Notfallcheck). Atmet die Person regelmäßig, legst Du ihn oder sie in die Seitenlage.

Ist die Person wieder zu Bewusstsein gekommen und kann sich mit Dir unterhalten, kannst Du die Beine des Betroffenen hochlegen.